Klingbeil hakt bei Autobahn GmbH zur A7 nach: „Belastung für Anwohner spürbar reduzieren“

Hintergrund ist die Argumentation der Autobahn GmbH, eine temporäre Nutzung des Standstreifens während der Bauphase des sechsspurigen Ausbaus aus wirtschaftlichen Gründen nicht weiterzuverfolgen.

„Viele Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Ausweichstrecken sind durch den zusätzlichen Verkehr stark belastet. Wenn sich der sechsspurige Ausbau der Autobahn noch über viele Jahre zieht, müssen wir jetzt aktiv werden, um Entlastungen zu ermöglichen. Ich erwarte, dass alle Möglichkeiten zur Entlastung sorgfältig geprüft werden“, so Klingbeil.
In seinem Schreiben bittet der Abgeordnete um eine detaillierte Darstellung der Kostenannahmen sowie der wirtschaftlichen Bewertung, die zu der Einschätzung der Autobahn GmbH geführt haben. Zudem fragt er nach, ob und unter welchen Voraussetzungen eine erneute Prüfung der Standstreifen-Nutzung möglich wäre – insbesondere mit Blick auf mögliche Verzögerungen beim weiteren Ausbau der A7.

„Ich erwarte hier eine nachvollziehbare Begründung und vor allem die Bereitschaft, Lösungen zu prüfen. Die Situation vor Ort braucht nicht nur Bewegung, sondern vor allem Lösungen“, betont Klingbeil.