„Flurbereinigung stärkt unsere Region“
Wie ich aus dem Landwirtschaftsministerium erfahren habe, wird das Flurbereinigungsverfahren AllerVielfalt Otersen neu in das diesjährige Flurbereinigungsprogramm des Landes aufgenommen und mit zwei Millionen Euro gefördert.
Das ist eine hervorragende Nachricht für Otersen und unsere gesamte Gemeinde. Als Mitglied im Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags habe ich mich für diese Mittel eingesetzt. Flurbereinigung stärkt unsere Region. Es geht darum, Betroffene zu Beteiligten zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, von denen alle profitieren: die Landwirtschaft, der Naturschutz und die Menschen vor Ort. Da es landesweit sehr viele Anmeldungen gab und das Programm deutlich überzeichnet war, bin ich besonders froh, dass es gelungen ist, Otersen in das Programm aufzunehmen. Insgesamt stellt das Landwirtschaftsministerium im Jahr 2026 rund 13,5 Millionen Euro für neue Flurbereinigungsverfahren bereit, wobei die Förderung pro Einzelverfahren auf zwei Millionen Euro begrenzt ist.
Auch aus der kommunalen Politik gibt es Rückenwind für das Projekt. Richard Eckermann, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion macht deutlich: „Für Otersen eröffnet das Land durch die Flurbereinigung die einmalige Chance, das Wegenetz des Deichverbandes in der Allermarsch zu modernisieren und gleichzeitig die Landschaft an der Aller ökologisch aufzuwerten. Die Gemeinde Kirchlinteln unterstützt dieses wichtige Projekt ebenfalls mit eigenen Mitteln.“
Ich blicke bereits über Otersen hinaus. Mein Ziel ist, dass nach der erfolgreichen Aufnahme der Gebiete AllerVielfalt Luttum und Otersen im kommenden Jahr auch das dritte Flurbereinigungsgebiet Lehrde in das Programm aufgenommen wird. Damit würde uns der wichtige Lückenschluss zwischen den bereits laufenden Flurbereinigungsverfahren AllerVielfalt Otersen und Luttum gelingen. Wir schaffen damit durchgehende Verbindungen, die unsere Heimat entlang der Aller, die landwirtschaftlichen Betriebe vor Ort aber auch Naherholung und Tourismus nachhaltig stärken und die ohne das Naturschutzprojekt AllerVielfalt nicht so umsetzbar wären.
