Im Mittelpunkt des Austauschs standen verschiedene Verkehrsinfrastrukturvorhaben in der Region sowie die Frage, wie Investitionen vor Ort gestärkt werden können. Mit dem Sondervermögen stellt der Bund in den kommenden Jahren 500 Milliarden bereit, um gezielt in Infrastruktur unseres Landes zu investieren, etwa in Straßen, Schienen, Brücken und Digitalisierung. Ziel ist es, notwendige Modernisierungen schneller und verlässlich umzusetzen. “Dieses Sondervermögen soll auch im Heidekreis spürbar werden”, betonte Klingbeil mit Blick auf den Infrastrukturausbau vor Ort. Zugleich machte er deutlich, dass es nicht nur auf die bereitgestellten Mittel ankomme, sondern vor allem darauf, dass Förderprogramme in der Praxis funktionieren. “Gerade kleine Gemeinden dürfen nicht an komplizierten Verfahren scheitern”, so Klingbeil, der sich dafür stark machen möchte, dass Förderprogramme so ausgestaltet sind, dass sie vor Ort auch tatsächlich genutzt werden können.
Joachim Rüter führte mit Blick auf die kommunalen Finanzen aus, dass gerade kleine Gemeinden sehr an steigenden Defizitausgleichen für Kitas und Krippen im Zusammenspiel mit der steigenden Kreisumlage, gerade im Heidekreis und der Finanzierung der laufenden Ausgaben zu kämpfen hätten. Der Bürgermeister lobte den gemeinsam Austausch: “Ich habe mich sehr über den Besuch von Herrn Klingbeil gefreut und bedanke mich über sein Interesse an seinen Heimatgemeinden sehr.”
“Mir ist der enge Austausch mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in der Region sehr wichtig. Sie wissen am besten, wo der Schuh vor Ort drückt. Wenn wir frühzeitig im Gespräch sind, können wir gemeinsam Lösungen entwickeln und Dinge voranbringen”, so Klingbeil abschließend.
