Zum Auftakt der Fahrt stand ein Besuch im Futurium – dem „Haus der Zukünfte“ – auf dem Programm. Dort beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Fragen rund um gesellschaftliche Entwicklungen, Wissenschaft und technologische Innovationen. Anschließend folgte eine Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die ehemalige zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR. Die Teilnehmenden erhielten dabei eindrucksvolle Einblicke in die Geschichte politischer Verfolgung und die Bedeutung von Freiheit und Demokratie.
Am zweiten Tag standen politische Fachgespräche im Mittelpunkt. Die Gruppe besuchte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und informierte sich über aktuelle Themen der internationalen Zusammenarbeit. Im Anschluss gab es ein Gespräch mit dem Umweltbundesamt zu umweltpolitischen Fragestellungen und der Arbeit der Behörde. Ergänzt wurde das Programm durch den Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas sowie eine politische Stadtrundfahrt durch Berlin, bei der wichtige Orte der Bundespolitik und deutschen Geschichte näher betrachtet wurden.
Den Abschluss der Informationsfahrt bildete der Besuch des Deutschen Bundestages. Neben einer Besichtigung des Plenarsaals und einem Vortrag über die Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments stand auch ein Besuch der Reichstagskuppel an.
„Politische Bildung lebt davon, dass Menschen Politik nicht nur aus der Ferne verfolgen, sondern Orte kennenlernen, an denen Entscheidungen getroffen und Geschichte geschrieben wurde. Solche Fahrten ermöglichen wertvolle Einblicke in unsere Demokratie und stärken das Verständnis für politische Zusammenhänge“, erklärt Lars Klingbeil.
