Auf der meiner „Tour der Ideen“ durch die Gemeinde Dörverden sprach ich mich gemeinsam mit Bürgermeisterkandidatin Astrid Weizenkorn-Peters und Ratsmitgliedern erneut dafür aus, das am Weserradweg gelegene Dörverdener Weserwehr mit einer Rampenlösung auf beiden Seiten barrierefrei umzugestalten. Aktuell ist die Verbindung für Radfahrer, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sind, eine große Hürde.
Ich hatte schon in vergangenen Jahren das Ziel der Barrierefreiheit am Weserwehr verfolgt und gemeinsam mit anderen Beteiligten vereinbart, eine wissenschaftliche Abschlussarbeit zu dem Thema als erste Machbarkeitsstudie anzuregen: Diese liegt nun mit der Masterarbeit von Dominik Kruse (Hochschule Bielefeld) vor. Sie setzt sich intensiv mit der Machbarkeit einer barrierefreien Querung auseinander.
Eine barrierefreie Querung am Weserwehr wäre ein riesiger Gewinn für den Radverkehr, die Naherholung und den Tourismus in unserer gesamten Region. Gemeinsam mit meinem CDU-Landtagskollegen Frank Schmädeke von der anderen Weserseite will ich weiter dranbleiben am Ziel einen barrierefreien Übergang zu schaffen. Ich lasse prüfen, mit welcher Förderung von Land, Bund oder EU wir zur Verwirklichung des barrierefreien Weserwehrs kommen können.
Auch Astrid Weizenkorn-Peters zeigt sich erfreut: “Diese Masterarbeit liefert eine gute Grundlage für die weiteren Beratungen in den Gemeinderäten. Den Wirtschaftsfaktor Tourismus will ich als Bürgermeisterin der Gemeinde Dörverden weiterentwickeln. Davon profitieren auch andere Branchen.“
In der Untersuchung im Rahmen der Masterarbeit wurden insgesamt acht verschiedene Varianten geprüft. Als Favorit setzte sich die Variante mit einer Rampenlösung an beiden Uferseiten durch. Diese Lösung bietet ein gutes Verhältnis von Nutzen und Kosten, ist extrem robust und macht den Wasserbau für Radlerinnen und Radler aber auch andere, die das Wehr queren, direkt erlebbar.
Die Dörverdener SPD besuchte mit mir beim TSV Dörverden auch die neue Tartanbahn, die dringend für Vereins- und Schulsport benötigt wurde. Ich hatte den entsprechenden Hinweis auf einer früheren Tour der Ideen in meinem roten Rucksack mit in die Kreis- und Landespolitik genommen. In dieses sportliche Großprojekt flossen insgesamt 168.000 Euro. Möglich wurde das durch eine große Gemeinschaftsleistung: Jeweils 30 Prozent der Summe trugen die Gemeinde Dörverden, der Landkreis und das Land via Landessportbund, während der Verein selbst die restlichen 10 Prozent finanzierte.
Auch an weiteren Stationen der Tour zeigten sich die vielfältigen Potenziale Dörverdens. Der Besuch auf dem beliebten Waldspielplatz verdeutlichte, dass dieser Naherholungsort von Familien und Teenagern hervorragend angenommen wird. Um den Zugang noch einfacher zu machen, soll hier die Beschilderung weiter ausgebaut werden. Zudem berichtete die Initiative „Stadt-Land-Erleben“ von ihrem engagierten Projekt, ein verknüpftes Radwegenetz aufzubauen und Informationen zugänglich zu machen. Schließlich besuchte ich das Gelände des ehemaligen „True Hoff“ und den Wohnmobilstellplatz, hier gibt es von Seiten der Dörverdener SPD Überlegungen zur Erweiterung und Verbesserung u.a. mit sanitären Anlagen.
Man merkt: In der Gemeinde Dörverden wird mit viel Herzblut an der Zukunft gearbeitet. Das wird gut!
