Zu Besuch bei Prange Edelstahl: Vorausschauende Planung gibt Raum für heutiges Wachstum

Bezahlbares Wohnen Thema für kommende Jahre

Bei einem Unternehmensbesuch bei der Prange Edelstahl GmbH konnte ich mir gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Brandt und örtlichen SPD-Kommunalpolitikern ein umfassendes Bild von den modernen Betriebsabläufen und der Leistungsfähigkeit des Betriebes machen. Das Unternehmen zur Edelstahlverarbeitung blickt seit seiner Gründung im Jahr 2015 auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück. Die Weichen für das heutige und künftiges Wachstum hat Prange Edelstahl in guten Gesprächen mit Bürgermeister Andreas Brandt und der Kommunalpolitik frühzeitig gestellt und im Jahr 2018 das Nachbargrundstück erworben.

Aktuell verzeichnet das Unternehmen eine erfreulich gute Auftragslage. Dennoch steht der Betrieb vor Herausforderungen, die auch andere Unternehmen in der Region bewegen: Neben dem spürbaren Fachkräftemangel machen sich auch Turbulenzen am Exportmarkt bemerkbar, die sich direkt auf Zulieferbetriebe auswirken. Der Geschäftsführer von Prange Edelstahl, Sören Prange, betonte im Gespräch, dass diesen Herausforderungen zwar volle Auftragsbücher gegenüberstehen, gute Rahmenbedingungen vor Ort aber entscheidend für die Zukunft sind. Um auch weiterhin qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und langfristig zu binden, setzt das Unternehmen unter anderem auf die eigene Ausbildung in den Berufen Maschinenführer/in sowie Industriekaufmann und Industriekauffrau.

Ein zentrales Anliegen richtete das Unternehmen bei dem Besuch auch an die Kommunalpolitik: Der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum komme eine Schlüsselrolle zu, damit Fachkräfte in der Region ein Zuhause finden können. „Bezahlbares Wohnen ist bei uns im Flecken Langwedel seit längerem ein Thema, dass ganz oben auf der Tagesordnung steht“, machte Bürgermeister Andreas Brandt deutlich. „In diesem Zusammenhang müssen in Zukunft auch die Möglichkeiten des Bauturbos genutzt werden.“

Prange Edelstahl zeigt mit seinen Beschäftigten eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und Engagement in unseren heimischen Betrieben steckt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich das Unternehmen seit 2015 entwickelt hat und trotz globaler Herausforderungen mit Zuversicht in die Zukunft blickt. Damit unsere heimischen Unternehmen weiterhin wachsen können, müssen wir die Rahmenbedingungen verbessern. Dazu gehört die Modernisierung unserer Infrastruktur. Das machte ich im Anschluss an den Rundgang deutlich und verwies auf die Investitionshilfen von Bund und Land, mit denen zum Beispiel Straßen ertüchtigt werden können.