Wie ich direkt aus dem Niedersächsischen Wirtschafts- und Bauministerium erfahren habe, fließen insgesamt mehr als 3,5 Millionen aus dem Städtebauförderungsprogramm von Land und Bund in den Landkreis Verden. Mit diesem Geld sollen die Erneuerung und nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden tatkräftig vorangebracht werden.
Es freut mich besonders, dass sowohl aus Achim als auch aus Verden jeweils ein neues Gebiet in die Förderung aufgenommen wurde, obwohl es landesweit nur sieben neue Maßnahmen sind. Diese Anliegen aus Achim und Verden hatte ich in meinem roten Rucksack mit nach Hannover genommen und freue mich nun die Erfolge wieder mit in die Heimat bringen zu können. Mit der Städtebauförderung sollen die Innenstädte erneuert, gestärkt und attraktiver gemacht werden. Es würde mich freuen, wenn dabei auch die Barrierefreiheit in beiden Städten weiter verbessert wird.
Für die Weiterentwicklung der Achimer Innenstadt sind über das Programm „Lebendige Zentren“ eine Million Euro für die Stadt Achim abrufbar; 1,3 Millionen Euro gehen aus demselben Programm nach Verden für das Projekt „südliche Altstadt“. Ziel des Programms ist es Stadt- und Ortsteilzentren attraktiver zu machen und sie zu lebendigen Orten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus gibt es auch gute Nachrichten für die bereits laufende Weiterentwicklung des Gebiets „Nördliche Innenstadt“ nahe des Achimer Bahnhofs: Sie wird erfolgreich fortgesetzt. Hier fließen aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 1.251.000 Euro nach Achim. Dieses Geld hilft der nördlichen Innenstadt dabei, den wirtschaftlichen und demografischen Wandel erfolgreich zu bewältigen und sich zukunftsfähig aufzustellen.
Dass diese Gelder fließen können, ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Land. Mit einem gesamten Fördervolumen von insgesamt rund 185 Millionen Euro landesweit konnte das Vorjahresniveau deutlich übertroffen werden. Dies eröffnet zusätzlichen Handlungsspielraum bei der Unterstützung kommunaler Entwicklungsvorhaben. Ich danke auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, ohne den das nicht möglich gewesen wäre.
