Insgesamt erhält Niedersachsen rund 9,4 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes. Rund die Hälfte davon – etwa 4,7 Milliarden Euro – sollen direkt an die Kommunen weitergegeben werden. Für den Landkreis Rotenburg bedeutet das konkret: Der Landkreis selbst sowie die Städte und Gemeinden vor Ort erhalten zusammen mehr als 72 Millionen Euro für Investitionen.
Auf den Landkreis Rotenburg entfallen dabei rund 50,9 Millionen Euro. Weitere Mittel gehen direkt an die Kommunen, unter anderem nach Rotenburg (Wümme) (rund 6,2 Millionen Euro), Sottrum (rund 5 Millionen Euro), Scheeßel (rund 4,4 Millionen Euro), Fintel (rund 3,7 Millionen Euro) und Bothel (rund 2,9 Millionen Euro).
Lars Klingbeil, der als Bundesfinanzminister das Sondervermögen maßgeblich mit auf den Weg gebracht hat, betont die Bedeutung der Investitionen für die Region: “Wir investieren jetzt so stark wie noch nie zuvor in die Stärke und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Mir ist wichtig, dass die Mittel dort ankommen, wo die Menschen ganz konkret Verbesserungen merken – in den Städten und Gemeinden vor Ort. Deshalb freut es mich sehr, dass der Landkreis Rotenburg massiv vom Sondervermögen profitiert.”
Dörte Liebetruth erklärt: “In vielen Kommunen sind dringend Investitionen in die kommunale Infrastruktur erforderlich. Mit den Investitionsmitteln des Bundes werden diese Investitionen nun erleichtert. Die Fördermittel können für Investitionsmaßnahmen eingesetzt werden, die seit dem 1. Januar 2025 begonnen wurden und bis Ende 2042 fertiggestellt werden. Damit haben die Kommunen Planungssicherheit”, erklärt die Landtagsabgeordnete.
Das Verfahren soll vollständig digital und möglichst unbürokratisch abgewickelt werden. Förderfähig sind Investitionen, die seit dem 1. Januar 2025 begonnen wurden und bis Ende 2042 abgeschlossen werden.
