Zukunft im gemeindefreien Bezirk Osterheide: Klingbeil bringt Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bundesfinanzministerium, Landkreis und Einwohnervertretung an einen Tisch

Im Mittelpunkt standen dabei die Probleme bei Reparaturen in den bestehenden Wohnungen. Die Einwohnervertretung berichtete, dass gemeldete Schäden teilweise nicht zeitnah oder überhaupt nicht behoben würden. Zudem fehle es häufig an einer festen Ansprechperson vor Ort. “Es kann nicht sein, dass Menschen Probleme in ihren Wohnungen melden und dann nicht wissen, wer dafür zuständig ist oder wann etwas passiert. Wenn Reparaturen notwendig sind, müssen sie gemacht werden. Und die Menschen müssen jemanden erreichen können”, so Klingbeil.

Thema war deshalb auch die Zusammenarbeit zwischen BImA, Einwohnervertretung und den beauftragten Unternehmen. Künftig sollen negative Erfahrungen mit der Bürger-Hotline oder dem Kleinreparaturmanagement direkt über die Bewohnervertretung an die BImA zurückgemeldet werden, damit konkrete Fälle nachvollzogen und bearbeitet werden können.
Auch die weitere Entwicklung von Oerbke wurde besprochen. Nach einer Bauvoranfrage hat inzwischen ein erstes Gespräch zwischen BImA und Landkreis stattgefunden. Die weiteren Gespräche sollen ergebnisoffen geführt werden. Gleichzeitig bleibt insbesondere die Frage der Lärmbelastung eine zentrale Herausforderung.

“Mir geht es darum, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt. Die Menschen vor Ort brauchen nicht nur Gespräche, sondern spürbare Verbesserungen”, so Klingbeil, der versprach, das Thema weiterhin eng zu begleiten und sich für Lösungen einzusetzen.