Erfreuliche Neuigkeiten aus dem Umweltministerium für unsere Heimat: Insgesamt fließen rund 6,53 Mio. Euro in wichtige Maßnahmen vor Ort, um unsere Region zukunftssicher gegen Hochwasser aufzustellen. Das Land Niedersachsen investiert massiv in die Sicherheit der Menschen an unseren Flüssen und stellt eine Rekordsumme für den Küsten- und Hochwasserschutz bereit. Von diesem landesweiten Programm profitiert unser Landkreis ganz direkt. Das aktuelle Bau- und Finanzierungsprogramm für das Jahr 2026 sieht dabei ganz konkrete Projekte vor, die den Schutz entlang von Aller und Weser spürbar verbessern werden.
Die Ereignisse des Weihnachtshochwassers 2023/24 haben die existenzielle Bedeutung eines modernen Hochwasserschutzes unterstrichen. Um die notwendigen Sanierungen und Neubauten voranzutreiben, habe ich die Anliegen regionaler Deichverbände in den Landtag eingebracht und mich für die Förderung eingesetzt. Mit den Mitteln aus dem Bau- und Finanzierungsprogramm im Binnenland (inklusive der darin vorgesehenen Verpflichtungsermächtigungen) fördert das Land unter anderem Maßnahmen zur Deichverstärkung in Groß Hutbergen, Ahnebergen-Wahnebergen, an den Allerdeichen durch einen Deichneubau parallel zur Bundesstraße 215, Achim- Bierden und am Corporalsdeich. Auch die Planung der Grundinstandsetzung des Schöpfwerkes Wahnebergen und Hochwasserschutzsysteme der Stadt Verden sind im Bau- und Finanzierungsprogramm des Landes für den Hochwasserschutz 2026 verankert. Zusätzlich werden vorbereitende Maßnahmen und Ausgleichsprojekte finanziert. So ist beispielsweise die Kompensation für Deichbauvorhaben in Verden-Hönisch an der B215 im Programm enthalten.
Ich freue mich sehr, dass zahlreiche wichtige Hochwasserschutzprojekte in unserem Landkreis durch die Landesförderung vorangebracht werden können. Ein starker Hochwasserschutz ist die Grundlage dafür, dass wir auch in Zukunft sicher an Aller und Weser leben können. Die Landesmittel sind gut angelegtes Geld in die Sicherheit und die Lebensqualität unserer Region. Gemeinsam mit den Deichverbänden vor Ort sorgen wir dafür, dass unsere Schutzanlagen den künftigen Anforderungen gewachsen sind.
Diese Investitionen zeigen deutlich, dass das Land die Sorgen der Menschen vor Ort ernst nimmt und tatkräftig handelt, um unsere Heimat vor den Folgen extremer Wetterereignisse zu schützen. Um möglichst viele Maßnahmen rechtzeitig umzusetzen, hat Niedersachsen dieses Jahr beide Programme für den Küstenschutz und den Hochwasserschutz im Binnenland frühzeitig fertiggestellt. Für das Jahr 2026 wird der Hochwasserschutz im Binnenland und der Küstenschutz erstmalig mit rund 124 Millionen Euro ausgestattet. Somit wird landesweit eine Rekordzahl von mehr als 280 Maßnahmen umgesetzt, geplant oder fortgeführt. Neben der schon beschlossenen Erhöhung des Sondervermögens für den Hochwasser- und Küstenschutz um eine Viertel Milliarde Euro (254 Millionen Euro zusätzlich) in den nächsten Jahren erhält der Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zusätzliches Personal, um bei Genehmigungen und anderen Aufgaben noch schneller zu werden. Aus dem Wirtschaftsförderfonds hat das Land angesichts der hohen Zahl von Anträgen zur Sanierung und Grundinstandsetzung von Siel- und Schöpfwerken eine zusätzliche Förderung in Höhe von 20 Millionen Euro vorgesehen. Hierzu stellt der NLWKN den „Generalplan Siel- und Schöpfwerke“ Ende 2026 fertig.
