Gute Nachrichten: 4,45 Millionen Euro für die Erneuerung unserer Landesstraßen

Die Infrastruktur im Landkreis Verden erhält im Jahr 2026 einen Schub: Wie ich aus dem Niedersächsischen Verkehrsministerium erfahren habe, investiert das Land in diesem Jahr voraussichtlich 4,45 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln direkt bei uns vor Ort.

Die Sanierung der Landesstraße 155 zwischen Posthausen und Allerdorf ist ein besonders schwieriges Projekt. Ich habe dieses Anliegen in meinem „roten Rucksack“ mit nach Hannover genommen und hartnäckig dafür geworben. Aufgrund des moorigen Untergrundes ist die Straßensanierung eine besondere Herausforderung; der regionale Geschäftsbereich Verden der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat dafür aber bereits mit viel Einsatz ein Konzept entwickelt. Dank der Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes kann diese aufwendige Sanierung nun endlich angegangen werden. Auf einer Länge von über 4 Kilometern wird die Fahrbahn instand gesetzt. Hierfür stehen im Jahr 2026 allein 3 Millionen Euro bereit.

Ich freue mich sehr, dass sich hartnäckiger Einsatz auszahlt. Die L 155 zwischen Posthausen und Allerdorf war ein ‚dickes Brett‘, das ich immer wieder zum Thema gemacht habe. Dass in diesem Jahr gebaut werden kann, wird leider während der Baustellenzeit Unannehmlichkeiten bereiten, aber dann eine große Erleichterung für Pendler, Anwohner und viele sein, die in Posthausen einkaufen wollen.

Auch an anderen Stellen im Landkreis investiert das Land in Landesstraßen: So fließen 650.000 Euro in die Sanierung eines weiteren, in diesem Fall 4,2 Kilometer langen Abschnitts der L155 zwischen Ottersberg und Wümmingen. Zwischen Bassen und Ottersberg Bahnhof wird die Landesstraße 168 auf einer Länge von 4,3 Kilometern für 800.000 Euro saniert.

Wir werden in nächster Zeit mit Baustellen leben müssen – und genau das ist ein gutes Zeichen. Baustellen sind sichtbarer Fortschritt. Niedersachsen investiert nicht einfach in Asphalt und Beton, sondern in die Lebensadern unseres Landes und das kommt uns besonders in unseren ländlichen Regionen zugute.

Als stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion war es mir zudem wichtig, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Straßenmeistereien zu verbessern. Nach der Anregung aus der Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten (VDStra) fließen nun erhebliche Mittel in den Fuhrpark und Standorte der Straßenmeistereien – insgesamt rund 75 Millionen Euro bis 2035. Bereits in diesem Jahr verstärken 14 neue Spezialfahrzeuge den Dienst. Mein herzlicher Dank gilt allen, die durch ihre harte Arbeit unsere Straßen und Radwege sicherer machen!

Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen habe ich mit die Zusage des Niedersächsischen Verkehrsministeriums eingeholt, dass bis mindestens 2030 ausreichend finanzielle Mittel bereitstehen, alle fertig geplanten, baureifen Radwegelückenschlüsse auch zu bauen. Derzeit sind die Planungen für den dringend benötigten neuen Radweg an der L171 zwischen Kirchlinteln-Brunsbrock und Jeddingen im Landkreis Rotenburg schon weit fortgeschritten; die Planungen für den Radweg an der L 333 zwischen Riede-Felde und Okel (Landkreis Diepholz) stehen noch am Anfang.

Für mich ist klar: Ich werde mich in Hannover und gegenüber der Landesstraßenbaubehörde weiter für die Sanierung erneuerungsbedürftiger Kreisverdener Landesstraßen und Radwege einsetzen. Wir haben noch viel zu tun.

Hintergrund zum Bauprogramm 2026

Das vom Niedersächsischen Landtag Ende 2025 beschlossene Budget für das Landesstraßenbauprogramm erreicht 2026 mit rund 170 Millionen Euro einen historischen Höchststand. Das ist eine Steigerung von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ermöglicht wird dieser massive Aufwuchs auch durch zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) des Bundes. Ziel des Landes ist es, dieses Geld zügig zu investieren, damit in den kommenden Jahren insgesamt bis zu 3.000 Kilometer Landesstraßen in Niedersachsen saniert werden können.