Das Zukunftsforum der SPD im Kreis Rotenburg am vergangenen Samstag war Politik mitgestalten pur. Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden folgten der Einladung des SPD-Unterbezirks in den Gemeindesaal der Stadtkirche Rotenburg, um aktiv an der Gestaltung des Landkreises für die kommenden Jahre mitzuwirken.

Unter dem Motto „Du bist gefragt!“ stand nicht die Selbstdarstellung der Politik im Vordergrund, sondern der direkte Dialog auf Augenhöhe. An sechs Thementischen, moderiert im „World-Café“-Format, wurden hunderte Ideen für die Zukunft der Region gesammelt. Die Themen reichten von bezahlbarem Wohnen und sozialer Gerechtigkeit über die Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes bis hin zu Bildungschancen und einem konsequenten Umwelt- und Naturschutz direkt vor der Haustür.
„Wir sind begeistert von der Energie und der Sachlichkeit, mit der hier heute diskutiert wurde“, erklärten die Co-Vorsitzenden Ina Helwig und Sebastian Brandt zum Abschluss der Veranstaltung. „Dieses Forum war ein bewusstes Signal der SPD im Kreis für mehr Teilhabe. Wir wollten keine fertigen Konzepte präsentieren, sondern von den Menschen vor Ort lernen, was sie wirklich bewegt. Diese Ergebnisse sind nun das Fundament, auf dem wir unser gemeinsames Kreiswahlprogramm für 2026 aufbauen.“
Ein besonderer Gast unterstrich zum Auftakt die Bedeutung dieses Formats: Der SPD-Parteivorsitzende, Bundestagsabgeordnete, Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil war nach Rotenburg gekommen, um den Startschuss für diesen Beteiligungsprozess zu begleiten. Klingbeil lobte das SPD-Zukunftsforum: “Hier kommen alle – Jung und Alt – zusammen an einen Tisch und geben Impulse, was in Rotenburg angepackt werden soll. Das finde ich nicht nur spannend, sondern halte es auch für den richtigen Weg. Politik bedeutet auch gemeinsam zu gestalten – genau das hat die SPD vorgemacht.”
Die gesammelten Impulse werden nun in den kommenden Wochen von der Kreis SPD tiefgreifend ausgewertet und in die programmatische Arbeit für den gesamten Landkreis integriert. Das Ziel ist klar definiert: Ein Wahlprogramm, das die Handschrift der Menschen im Landkreis trägt und für ein echtes Miteinander in der Region steht.
