Klaus Huhn

Klaus Huhn

PHOTO-by-SvenTotzek

Kandidatur für die Samtgemeinde und die Gemeinde Sittensen

Wer bin ich?
Was mache ich beruflich, wie lange lebe ich schon im Dorf, Familienstand?

Mein Name ist Klaus Huhn und ich bin Ur-Sittenser. Nach mehr als 45 Jahren Berufstätigkeit
als Verw.-Dipl. bei der Hansestadt Buxtehude befinde ich mich nunmehr im Unruhestand.
Meine Ehefrau und ich haben 2 Töchter und 3 Enkel.

Warum mache ich Kommunalpolitik?
Warum möchte ich wieder für das Amt kandidieren?

Nicht nur meckern, sondern Verantwortung übernehmen um mitzuplanen, mitzugestalten und mitzuentscheiden.

Welche Themen bewegen meine Mitmenschen im Dorf momentan?
Was wird im Dorf (möglicherweise kontrovers) diskutiert? Wie positioniere ich mich?

Je ein Bürgerbegehren ist an die Gemeinde Sittensen und an die Samtgemeinde gerichtet worden. Die Bürgerbegehren sind rechtlich zulässig.
Über die Sinnhaftigkeit dieser Bürgerbegehren kann man durchaus unterschiedlicher Auffassung sein. Ich bin gegen den Erhalt der Alten Apotheke, weil wir bereits andere historische Gebäude wie Museum/Wassermühle, Schmiede, Heimathaus und Spieker mit erheblichem finanziellen Aufwand erhalten müssen Auch haben die Initiatoren keinerlei Nutzungskonzept und auch keine Finanzierungsvorschläge unterbreitet.

Welche Themen möchte ich in Zukunft auf die Tagesordnung setzen?
Was wird aktuell zu wenig thematisiert?

Das Thema Schulen ist immer aktuell.
Hierfür will ich mich auch zukünftig wie bisher als langjähriger Vorsitzender des Ausschusses Schulen und Bildung einsetzen.
Die Schülerzahlen steigen, was ja sehr erfreulich ist.
Bis 2023 ist die Grundschule Sittensen zu erweitern.

Wie gelingt die Zusammenarbeit mit den anderen Ratsmitgliedern/ der Verwaltung?
Wo gibt es noch Verbesserungspotential?

Wichtig ist, dass man offen und verlässlich gegenüber den anderen Ratsmitgliedern und der Verwaltung auftritt.
Ziele für Verbesserungen müssen laufend neu definiert werden.

Meine schönste und schlimmste Erfahrung als Ratsmitglied?

Von 1992 bis 2008 hatte ich die Einrichtung einer Gesamtschule thematisiert und hierzu mehrfach Anträge gestellt, welche regelmäßig seitens der Mehrheitsfraktion CDU abgelehnt wurden.
Der Antrag von 2008 wurde allerdings von den Elternvertretern in sehr starkem Maß unterstützt.
2010 hatte die Landesschulbehörde schließlich grünes Licht für die Einrichtung der Kooperativen Gesamtschule gegeben, deren Erfolg offenkundig ist und in weiten Teilen der Bevölkerung Anerkennung gefunden hat.
In der Ratsarbeit darf man nicht immer nur kurzfristig denken, sondern Ziele langfristig beharrlich verfolgen.

Ein weiteres positives Erlebnis war die Einführung von 30-Zonen in Sittensen.
1990 hatte ich meinen ehemaligen Chef - Stadtbaurat Otto Wicht von der Hansestadt Buxtehude – zum Thema 30-er Zonen eingeladen. Buxtehude war deutschlandweites Modellstadt hinsichtlich der Verkehrsberuhigung. Siehe Tempo-30-Zone – Wikipedia. Insgesamt habe ich 9 Anträge für eine flächenhafte Verkehrsberuhigung unserer Wohnstraßen gestellt, die nach einigen Widerständen alle realisiert wurden.
2017 habe ich die Höchstgeschwindigkeit 30 km/h im Bereich der Kindertagesstätte „Himmelszelt“ beantragt. Die Umsetzung erfolgte zeitnah.

Was ich noch los werden wollte...

Die Samtgemeinde verfügt über eine tolle Umgebung. Gerade während der Pandemie konnten wir die zahlreichen Angebote von Fahrradrouten und auch die Nordpfade nutzen. Wir können uns glücklich schätzen, hier zu leben.
Aber das wichtigste ist jedoch, am 12. September 2021 zur Wahl zu gehen, oder vorher die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen.

Wenn Sie noch Fragen haben, senden Sie mir bitte eine E-Mail.