Herbert Osterloh

Herbert Osterloh

PHOTO-by-SvenTotzek

Kandidatur für die Samtgemeinde Sittensen und die Gemeinde Klein Meckelsen

Wer bin ich?
Was mache ich beruflich, wie lange lebe ich schon im Dorf, Familienstand?

Mein Name ist Herbert Osterloh, ich bin 67 Jahre alt. Vor vier Jahren bin ich nach 45 Berufsjahren in den Ruhestand gewechselt.
Davor habe ich zuletzt 17 Jahre als IT-System Operator bei Daimler in Bremen gearbeitet.
Ich wohne und lebe gemeinsam mit meiner Frau Andrea seit 2004 in der wunderschönen Mitgliedsgemeinde Klein Meckelsen.
Ich habe drei Kinder und 9 Enkelkinder.
Schon seit 15 Jahren begleite ich die Entwicklung hier in Klein Meckelsen und der Samtgemeinde durch meine kommunalpolitischen Tätigkeiten,
aktuell als Gruppenvorsitzender der Mehrheitsgruppe im Samtgemeinderat und als stellv. Bürgermeister im Rat der Gemeinde Klein Meckelsen.

Warum mache ich Kommunalpolitik?
Warum möchte ich wieder für das Amt kandidieren?

Weil hier in der Kommune mein zu Hause ist
Ich liebe den Ort, an dem ich lebe! Ich setze mich dafür ein, dass er so liebenswert bleibt und noch lebenswerter wird.
Aber auch wenn mich einiges stört: So habe ich es doch selbst in der Hand, die Dinge zu ändern.

Weil ich was über die Bedürfnisse der Menschen in meiner Kommune lerne
Mal ehrlich, wer weiß schon wie man einen Radweg plant? Was eine gute KiTa an Ausstattung braucht? Welche Bedürfnisse unsere Schulen haben?
Wie man etwas zum positiven Klimawandel beitragen kann? In der Kommunalpolitik beschäftige ich mit diesen Fragen konkret.

Weil mich ein starkes Team trägt
Ich bin nicht allein! Die noch erfahrenen Kolleg*innen stehen mir immer mit Rat und Tat zur Seite.

Auf gute Erfahrungen bauen
Ich kandidiere wieder, weil ich mich mit meinen Ideen im Gremium einbringen kann und weil mir das überwiegend gute Miteinander in den Gremien sehr gefällt.

Mit den Fraktionsmitgliedern zusammen arbeiten
Ich stelle mich zur Wahl, weil wir eine tolle Fraktion sowohl auf Gemeinde und auch auf Samtgemeindeebene haben und ich gerne mit ihr arbeite.

Weil man etwas für das Leben lernt
Argumente abwägen, Fachleute anhören und auch mal eine Rede halten: All das ist am Anfang schon etwas aufregend – aber man wächst auch an seinen Aufgaben.

Mitgestalten und mitentscheiden
Ich denke, dass in den politischen Gremien einiges bewegt werden kann. Diese Möglichkeiten möchte ich wahrnehmen und darum stelle ich mich zur Wahl.

Tradition wahren und Neues gestalten
Weil ich gerne am politischen Zusammenhalt der Samtgemeinde mitarbeiten will und dabei die Tradition der Gemeinden pflegen will, kandidiere ich.

Alle Generationen vertreten
Die Gremien gestalten das Leben in meiner Gemeinde. Ich möchte meiner Generation eine Stimme verleihen und sie berücksichtigt wissen.

Vertrauen gewinnen
Gerade in einer Zeit, in der diePolitik auch an Vertrauen und Glaubwürdigkeit verloren hat, ist es mir wichtig, dass die Gremien das Bild unserer Kommune positiv prägen.

Verantwortung übernehmen
Mir ist das Leben in unserer unserer Gemeinde sehr wichtig und übernehme daher gerne Verantwortung, ich habe Lust zu gestalten und bin teamfähig.

Weil es auch immer noch Spaß macht!
Probier’s doch auch mal aus und kandidiere für uns bei der Kommunalwahl 2021.

Welche Themen bewegen meine Mitmenschen im Dorf momentan?
Was wird im Dorf (möglicherweise kontrovers) diskutiert? Wie positioniere ich mich?

Um zu den nachstehenden Themen eine Position zu beziehen, gehört eine stete Veränderungsbereitschaft der politischen Akteure, der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und ihre nachhaltige Orientierung.

Klimarettung in den Kommunen
Beim Klimaschutz können auch Kommunen mit gutem Beispiel vorangehen: Indem sie ihre Gebäude mit sauberem Strom versorgen, Radwege und ÖPNV ausbauen oder kühlende Grünflächen anlegen.

Versorgung im Alter
Gute Busverbindungen, Läden im Ortskern erhalten statt auf der grünen Wiese:
Das ist nicht nur gut für Klima und Natur – das macht auch das Leben leichter, wenn man nicht (mehr) Auto fahren kann oder will.

Neubaugebiete ausweisen für nachrückende jüngere Generationen
Was gutes Wohnen ausmacht, wird vermutlich jeder unterschiedlich definieren. Der Bedarf an altersgerechten und barrierefreien Wohnungen steigt auch in strukturschwachen, ländlicheren Regionen. Kommunen haben oft Schwierigkeit, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine umfassende Infrastruktur bereitzustellen.
Ich stehe für bedarfsgerechte Ausweisungen von Neubaugebieten in der eigenen Kommune.

Welche Themen möchte ich in Zukunft auf die Tagesordnung setzen?
Was wird aktuell zu wenig thematisiert?

Wir müssen in der Samtgemeinde und auch in der Gemeinde unbedingt die Finanzen im Blick behalten. Im Laufe der vergangenen Jahre sind immer mehr Aufgaben von den Dörfern auf die Samtgemeinde verlagert worden. Die finanzielle Mehrbelastung durch die immer weiter steigende Samtgemeindeumlage wird für viele Kommunen langsam zum Problem.
Einen guten Anfang zur Lösungsfindung haben wir mit überfraktionellen Sitzungen im letzten Jahr gemacht. Da wollten wir im diesem Jahr den Faden wieder aufnehmen, aber Corona hat vieles bisher nicht zugelassen. Wir werden das Thema ganz sicher im Auge behalten müssen!

Auch Schulen und Kitas werden uns auch als Themen in der nächsten Wahlperiode begleiten. Hier sind richtige und weitreichende Entscheidungen zu treffen. Die Einrichtung einer Ganztagsschule in der Grundschule Klein Meckelsen ab 2023 gehört auch dazu. Die finanziellen Auswirkungen werden sich schon bald im ersten Nachtragshaushalt zeigen.

Klimawandel und Klimakrise. Gründe, Ausmaß, Abhilfen. "Mit Verzicht allein ist das Klima nicht zu retten". Verantwortung übernehmen für die Klimakrise. Warum der Klimawandel uns vor große Herausforderungen stellt und wie wir unsere Verantwortung in der Kommune verstehen können.

Alt werden, aktiv bleiben, selbstbestimmt leben. Ältere Menschen gehören seit jeher zur örtlichen Gemeinschaft. Sie bringen ihre Erfahrungen ein, sind aber umgekehrt auch auf die Hilfe der Jüngeren angewiesen. Eine wichtige Aufgabe der Kommunalpolitik besteht darin, zu erkennen, was notwendig ist und wie der Bedarf befriedigt werden kann, damit ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt am örtlichen Geschehen teilhaben können. Dabei ist die Kommune selbst nur ein Akteur unter vielen – Verbände, Vereine, Initiativen und nicht zuletzt die Älteren selbst sind Teil eines umfassenden Netzwerks.
Die Kommunalpolitik muss die Gesamtheit der Lebensbedingungen älterer Menschen im Blick haben.
So werden die heute 56-Jährigen 2030 die Generation 65+ sein. Ihre Erfahrungen, aber auch ihre Fähigkeiten werden sich von denen der heute Älteren unterscheiden.
Was wollen die Älteren in meiner Kommune? Welche Wünsche und welche Probleme haben sie? Die Antworten darauf lassen sich nicht aus Statistiken oder den allgemeinen Beschreibungen ableiten. Vielmehr müssen die Informationen konkret vor Ort zusammengetragen werden. Auch ältere Menschen wollen bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben, am liebsten in ihrer vertrauten Umgebung, führen.

Diese Altersgruppe dabei nicht aus den Augen zu verlieren wird auch ein Schwerpunkt meiner Arbeit in den nächsten Jahren sein.

Meine schönste und schlimmste Erfahrung als Ratsmitglied?

Nach 10 Jahren Mitarbeit in allen Gremien, ob SPD Ortverein und Gemeinde und Samtgemeinderat, haben die Mitglieder der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat mir das Vertrauen geschenkt und mich 2016 zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Nach einem großartigen Wahlkampf als SPD-WFB-Grünen Gruppe, wurde unser gemeinsamer Kandidat Jörn Keller mit einer
deutlichen Mehrheit von 63,8 % am 16.06.2019 zum neuen Samtgemeindebügermeister gewählt.
Klein Meckelsen hat hier mit über 73,3 % Zuspruch das stärkste Votom aller als Mitgliedsgemeinden abgegeben, darauf bin ich richtig stolz.

Noch nie habe ich persönlich in den letzten 9 Jahren so viel Bereitschaft der Mitarbeitet zu den Haushaltsberatungen in den Fraktionen erlebt. Noch nie waren die Bereitschaft der überfraktionellen Zusammenarbeit so groß wie im letztem Jahr, und das trotz Corona.

Wenn Versprechen, die vor der Wahl gegeben werden, nach der Wahl plötzlich keine Bedeutung mehr haben, ein gegebenes Wort nicht mehr zählt, dass hat mich damals schwer getroffen.
Daraus gestärkt hervorgehen und weiter für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Börde dazusein, war nur durch den Rückhalt in der Familie und durch Zuspruch von langjährig vertrauten politschen Wegbegeitern möglich.

Was ich noch los werden wollte...

Ich stehe für eine Lebens- und liebenswerte, für eine attraktive und zukunftsorientierte Samtgemeinde in der Börde Sittensen.

Am 12. September 2021 ist Wahltag! Ist egal, ist zu viel Aufwand? Nee, das würde ich nicht sagen:

Weil andere entscheiden, wenn du nicht wählst!
• Weil du aktiv die Politik beeinflussen kannst!
• Weil du mit deiner Stimme beeinflusst, wer Bürgermeister in deinem Ort wird!
• Weil Nichtwählen aus Protest nicht funktioniert!
• Weil Wählen dich vor Extremismus schützt!
• Weil Wählen heißt, Verantwortung zu übernehmen!
• Weil jede Stimme zählt!
• Weil Wählen Bürgerpflicht ist!

Es lohnt sich also wählen zu gehen! Sei näher dran - mit dir und der SPD geht mehr!

Wenn Sie noch Fragen haben, senden Sie mir bitte eine E-Mail.