Jugendzentrum umstrukturieren

Seit Beginn des Jahres steht das Jugendzentrum im Mittelpunkt der Arbeit des Ausschusses für Generationen, Sport und Soziales. Die derzeitige Auslastung des Jugendzentrums lässt zu wünschen übrig. Im Schnitt besuchen nicht einmal acht Jugendliche pro Öffnungstag den Treffpunkt im Ludwig-OttoEhlers-Haus, was einfach zu wenig ist.

Wie notwendig effektive Jugendarbeit auch in einem überschaubaren Ort wie Sittensen ist, zeigt sich z.B. auch an Vandalismusschäden, die immer wieder im ganzen Ort vorkommen. Täter sind hier oft Jugendliche. Nach Meinung der Ausschussmitglieder der Gruppe von SPD/WFB/Bündnis 90-Grüne fehlt es dem Jugendzentrum an Bekanntheit unter den Jugendlichen und an einem schlüssigen Konzept.

Der Leiter des Jugendzentrums wurde vom Ausschuss aufgefordert, ein solches zu erarbeiten. Dies wurde teilweise bis zum Sommer realisiert. Wichtig ist es nach Meinung der Ratsmitglieder, die Vernetzung des Jugendzentrums in der Börde zu steigern. So soll eine Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden und den Kirchen erreicht werden.

Es ist auch sinnvoll, mit der KGS Sittensen zusammenzuarbeiten. Hier erreicht man die Jugendlichen, die auch im Jugendzentrum betreut werden können. In den letzten Jahren gab es gar keinen Kontakt zwischen diesen beiden Institutionen, obwohl das doch naheliegend wäre.

Man muss hier sicherlich auch über eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, über einen Internetauftritt oder über die Präsenz in der örtlichen Presse sprechen, was die Ratsmitglieder in den letzten Sitzungen angeregt haben. Erste Schritte in die richtige Richtung wurden jetzt endlich gemacht, aber für die Zukunft bleibt hier noch viel zu tun.

Alfred Flacke

Stv. Fraktionsvorsitzender